
Archiv für Februar 2007Normalerweise finde ich es eher blöd, wenn sich jemand per Video zum Vollhorst macht und das Ergebnis dann unter Gejohle durch Kleinbloggersdorf getragen wird. Aber bei dem jungen Herrn Eros hier konnte ich einfach nicht widerstehen. Ich wünsche ihm für seine Kunstaktion viel Erfolg (wenn auch aus den falschen Gründen) und natürlich Gottes Segen. Aus akt5ue3lle3m Anlass: so muss ich mir nicht Gedanken um mein Ranking machen, ich muss nicht zu anstrengenden offline-Bloggerveranstaltungen mit hippen Namen rennen – auch über Redakteure, die meinen Namen falsch schreiben muss ich mich nicht aufregen – und irgendwelche Kleinkriege zwischen mir und den Offlinemedien finden mangels beiderseitigem Interesse einfach nicht statt. Dafür habe ich ein paar Mädels laufen. In Poser®. Poser® ist die buggiest Software – ever. Prinzipiell ist das Programm dazu gedacht, virtuelle Menschen zu animieren. Praktisch klappt das nicht. Zumindest, wenn man den Kram beruflich nutzt und gewisse Standards und Termine einhalten muss. Ich vermute, dass Poser® eher ein lonely-person-product ist. Schicke Frauen, die machen, was der einsame User am Computer vorgibt. Die Mädels haben zwar einen unrealistisch schlecht sortierten virtuellen Kleiderschrank – aber einiges an knapper Unterwäsche zu bieten. Wem das nicht reicht, dem helfen diverse Angebote im Web, die als preiswertes Add-On einigen Schweinkram bieten. Alles, was das Herz begehrt also – bis auf ein vernünftiges UI, eine Dokumentation die hilft und Freiheit von unzähligen Bugs und Abstürzen. Wenn ich für die simple Aufgabe: Frau/Mann läuft ins Bild, bleibt stehen und läuft wieder hinaus jedes Einzelbild in Öl gemalt hätte, wäre ich schon lange fertig, aber – ach was solls… Einer der weiteren Vorteile daran, kein Alpha- sondern geschätzter Zetablogger zu sein besteht darin, unangekündigt die wildesten Themenwechsel machen zu können. Z.B. Obigen, oder auch diesen: mir ist letztens -wenn schon keine Endgültige Antwort auf die blöde “Was-ist-Kunst-Frage”, so doch zumindest ein Ansatz gelungen: Christoph Kolumbus wird nach seiner Rückkehr aus Amerika während eines Essens bei Kardinal Mendoza im Jahr 1493 vorgehalten, es sei ein Leichtes gewesen, die „Neue Welt“ zu entdecken, es hätte dies schließlich auch jeder andere vollführen können. Daraufhin verlangt Kolumbus von den anwesenden Personen, ein Ei auf der Spitze aufzustellen. Es werden viele Versuche unternommen, aber niemand schafft es, diese Aufgabe zu erfüllen. Man ist schließlich davon überzeugt, dass es sich hierbei um eine unlösbare Aufgabe handelt, und Kolumbus wird darum gebeten, es selbst zu versuchen. Dieser schlägt sein Ei mit der Spitze auf den Tisch, so dass sie leicht eingedrückt wird und das Ei stehen bleibt. Als die Anwesenden protestieren, dass sie das auch gekonnt hätten, antwortete Kolumbus: „Der Unterschied ist, meine Herren, dass Sie es hätten tun können, ich hingegen habe es getan!“ Kommt ganz gut hin, finde ich. nachdem ich inzwischen fast täglich Post von Euch bekomme in der ich aufgefordert werde, Gebühren für auf meinen Homepages abrufbare Musik zu entrichten, lasst es mich ein- für alle mal ganz deutlich sagen: DIE MP3s SIND EIGENKREATIONEN UND IHR HABT KEINERLEI RECHTE DARAN! ICH HABE DIE RECHTE, ICH BIN NICHT IN DER GEMA UND BITTE EUCH HIERMIT, EUCH WEITERE BRIEFE ZU SPAREN – BZW. DAHIN ZU STECKEN, WO DIE SONNE NIE SCHEINT! |
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