Archiv für November 2007

Marzipankartoffel of the day

Leotv

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Vortrag der Werbefoto-Ikone Dietmar Henneka
auf der Konferenz TypoBerlin.

Henneka poltert und rüpelt sich durch einen langen Vortrag über die Veränderungen in der Werbe(Foto)branche.

Muss man den Namen der Schokomatscher von “Hachez” unbedingt richtig aussprechen? Und: was ist in diesem Fall überhaupt richtig? “Haschè” wie die Franzosen? Oder, wie man es geschrieben sieht; Hachez? Der Gründer kommt zwar immerhin aus Belgien – aber die Firma hat ihren Hauptsitz in Bremen. Das Problem wäre keines, wenn die Franzosen sich endlich entschliessen könnten, die unsinnige Marotte, irgendwelche Buchstaben ans Wortende von allem, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, zu hängen. Ein nachgesetztes “h” um das “e” bei “Hache” zu betonen, ok. Aber da sich die Herren zu fein sind, um irgendeine allgemein gültige Definition der ominösen letzten Buchstaben zu liefern, bleibt die korrekte Aussprache mehr oder weniger Glückssache. Im Zweifel: einfach weglassen, der Franzemann wirds schon nicht so gemeint haben. Ist ja auch blödsinnig, die Aussprache eines Buchstaben durch einen darauf folgenden Buchstaben zu ändern. “Ach, SO hätte ich das “e” eben betonen müssen” – schallt es allenthalben aus französischen Klassenzimmern. Und “Hachez” könnte genau so gut “Hachew” oder “Hachel” heissen, ist eh egal, ist ja französisch.

So weit ungefähr der Stand der Dinge bei der Diskussion mit der Liebsten. Leider hat sie, mitten in meiner wohlaufgebauten Argumentationskette, den Raum verlassen. Eine abschliessende Wertung der kontrahierenden Argumente steht also noch aus.

Im iTunes-Store kann man Musik verschenken; ganze Alben, oder eigene Stücke. So weit ja schon ganz fein – aber warum kann man eigentlich keine “Mixtapes” erstellen, mit einem eigens gestalteten Cover versehen und verschenken?
Quasi als digitales Gegenstück zur guten, alten Audiocassette (R.I.P.).
Ich frag mal nach …