Archiv für Februar 2008

60s

Das statistische Bundesamt fragt mich, was ich so mache. Bei Nichtbeantwortung gibt’s Ärger, das lassen sie vorsichtshalber auch schon mal durchblicken.
So weit so gut. Was mich etwas unglücklich stimmt, ist die Auswahl der möglichen Erwerbsfelder auf dem Ankreuzbogen: Puderquasten stelle ich nicht her, auch von der Fabrikation fingerloser Handschuhe habe ich mir bisher nicht viel versprochen. Reitpeitschen suchen sie bei mir eben so vergebens wie Blöcke für die Herstellung von Tabakspfeifen. Selbst eine Manufaktur für Schiessstände nenne ich nicht mein eigen. Nein, auch Gummihaarwickler und Handgriffe für Regenschirme tauchen nicht in meinem Portfolio auf. Karussells und militärische Rangabzeichen eben so wenig.

Warum, liebes statistisches Bundesamt, gibt es in diesem Fragebogen ausschliesslich komplett abseitige Berufe? Es soll ja auch Menschen geben, die Gärtner, Schlosser, Sachbearbeiter oder Grafiker sind. Immerhin gibt es noch ein Textfeld, in dem man schreiben darf, wenn keine der Möglichkeiten auf einen zutrifft. Da trage ich jetzt ein. Und zwar: Herstellung von Fakirbedarf und Vertrieb von Opossumpanade.

Lustig geht anders. Gut und Richtig ist es trotzdem: Hagen Rether über Moslembashing.

poop
Aus gegebenem Anlass. (Leopard sucks, Logic Studio sucks even more)

“Ein exklusives Kunstwerk muss nicht einem exklusiven Publikum vorbehalten bleiben, wenn man es in großen Stückzahlen herstellt.”

und morgen lernen wir dann:
“Laute Musik wird als weniger laut empfunden, wenn man sie ganz leise dreht.”