Archiv für Juli 2008Die Bilder aus Tschernobyl sind auch nach 22 Jahren noch erschreckend. Verlassene, überwucherte Industrieruinen, Einsamkeit bei der man das Ticken der Geigerzähler mitzuhören meint, auch wenn Stille herrscht. Still ist auch der Plüschhase, der rein zufällig beim Spiegel-TV-Bericht im Hintergrund locker auf der Gondel eines Karussells sitzt. Gut sieht er aus. Man merkt ihm die mehr als 20 Jahre bei Wind und Wetter nicht an. Auch muss er über versteckte Zauberkräfte verfügen, wenn er die ganze Zeit über unter freiem Himmel in dieser wackeligen Position gehalten hat. “Für mich ist dieses Häschen ein Symbol” sagt der davor interwievte Überlebende. Für mich auch; nämlich dafür, dass man beim Spiegel, wenn die Wahrheit nicht beeindruckend genug erscheint, schon mal dezent durch eigens Platziertes nachhelfen darf. Wenn man bei Spielen einen User anlegen muss, gebe ich seit geraumer Zeit “Gott” ein. Einfach, schnell zu tippen – und gibt das wieder, was man letztendlich beim daddeln sein will- und dank diverser Cheats auch kann. Sie hat nicht darauf geantwortet, aber ich vermute dass es sowieso eine rein rhetorische Frage war. … die hier Update Da die Bewertung inzwischen entfernt wurde, hier der ungefähre Wortlaut aus dem Gedächtnis zitiert: “Ware riecht komisch. Bei der Übergabe war Verkäufer angetrunken und nicht vollständig bekleidet.” |


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