Archiv für April 2009Aktuelle ganz oben bei SPON, ein Artikel der so losgeht:
Sagt das neoliberale Schmierblatt, dass seit einem Jahr quasi jeden Tag mit neuen Horrormeldungen über die ach so schlimme Wirtschaftslage aufmacht. Siehe auch: Enteignet SPIEGEL (I) – da steht das Interwiew – und ich kann immer noch nicht die unhaltbare Panikmache entdecken – nicht ansatzweise. Wie titelt SPON heute? So: “Arbeitgeber und Politiker verdammen Warnung vor sozialen Unruhen” Huh. Was war denn los?
In dem Spon-Video folgen direkt im Anschluss an den Interviewausschnitt Bilder einer esklierenden Demonstration nebst off-Kommentar:
danach dann ein Ausschnitt einer gewohnt staatstragenden floskelhaften Rede Steinis. Der Rest des Schwan Interviews wird in dem Spon-Video leider nicht gezeigt. Vermutlich, weil er nicht so recht in das mühsam zurechtgebastelte Konzept der panikschürenden Bundespräsidentschaftskandidatin passt. Schwan sagte nämlich weiter:
Insgesamt also ein schönes Beispiel dafür, wie die Presse durch entsprechende Verkürzungen, suggestive Kommentare und Krawallbilder aus einer durchaus nicht blöden Äusserung einer deutschen Politikerin einen Skandal zu stricken versucht. … Und ein weiteres Beispiel dafür, zu was für einem grottendämlichen reaktionären Drecksblatt der Spiegel geworden ist. Es gibt kaum eine Krankheit, die so nervenaufreibend, kräftezehrend, ätzend, folgenschwer, rammdösig machend, sinn- und zwecklos, blöd- ja saublöd sogar, gnadenlos und für alle Beteiligten anstrengend ist, wie akuter, schwerer Adjektivismus. Aus der Einladung:
Nun ist das ja so eine Sache mit Lobhudeleien bei Leuten, die man persönlich kennt. Deswegen halte mich mich zurück und … Ach was, das sind grossartige Werke! Zum größten Teil bestehen die im Artstore gezeigten Bilder aus einer Serie, die an den sozialistischen Realismus angelehnt ist. Anders als bei den durch und durch ernsten Originalen schleicht sich bei Jon allerdings immer wieder der Wahnwitz ein – der Ausdruck in den Gesichtern ist oft ambivalent und somit eine Projektionsfläche für eigene Deutungen. Wer sich nicht in das, leicht ins manische spielende, Lächeln der Arbeiterin mit dem Vorschlaghammer verliebt, hat ein Herz aus Stein und wer sich angesichts des arbeiterküssenden Soldaten nicht fragt, was um Gottes Willen wohl gerade in deren Köpfen vorgeht, ist Die Bilder stammen von der Vernissage (die später noch deutlich besser besucht war), die Ausstellung läuft noch bis zum |




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