Nämlich (Tataaa!) – ein Spendenaufruf.

Ich vermute mal, dass sich alle Drei die meisten Leser dieses Blogs auch zwischenzeitlich mal bei Herrn Niggemeier rumtreiben, bzw. durch andere Seiten von den Geschäftspraktiken von Callactive gehört haben. Was mich an der ganzen Nummer so aufregt ist, die Duldung der Callactive-Machenschaften durch die Landesmedienanstalten und sonstige verbeamtete Funktionsträger, die vor allem eines beweist: So lange man die ganze Sache groß genug aufzieht, kommt man mit schlichtweg Allem durch. Es gibt ein kleines Häuflein Aufrechter, die, anstelle der Medienanstalten DEREN VERDAMMTER JOB ES WÄRE, DEN KRAM ZU VERBIETEN gegen das, was Callactive so als Gewinnspiel vermarktet, kämpft. Sie werden von Callactive mit Prozessen überzogen und so langsam geht ihnen die finanzielle Puste aus. Natürlich mit tatkräftiger Unterstützung des Landgerichts Hamburg, das, wie immer in solchen Fällen, meilenweit an der Realität vorbei urteilt.

Eine berechtigte Frage ist sicher: warum soll ich Spenden, damit irgendwelche schlichten Gemüter nicht mehr ihr Geld bei, für mich leicht zu durchschauenden Hütchenspielen verlieren? Antwort: Auch eure Eltern werden mal alt – und auch ihr selbst. Irgendwann kommt jemand mit einer neuen Masche und ihr merkt nicht mehr so schnell, wie der Hase läuft. Nebenbei wird durch das aktuelle Urteil gegen Niggemeier auch das bloggen an sich rechtlich noch ein gutes Stück unsicherer – zumindest, wenn man die Commentmöglichkeit nicht abschaltet und nicht stündlich kontrolliert, ob jemand etwas rechtlich angreifbares schreibt.

Aber der Niggemeier kann das Ganze sowieso besser verargumentieren als ich, also: macht mit. Gegen dubiose Glücksspiele und hoffentlich damit auch gegen Medienanstalten, die – aus welchen dunklen Gründen auch immer- komplett und peinlichst versagen.

Keine Kommentare möglich.